Dimitrij Kitajenko (Dmitry, Dmitri, Dimitri, Kitayenko, Kitaenko)
Kitajenko

Dmitrij Kitajenko im Konzerthaus Berlin

Am 21., 22. und 23. April dirigiert Dmitrij Kitajenko das Konzerthausorchester Berlin. Das Programm beginnt jeweils mit Dmitri Schostakowitschs Symphonie Nr. 1, die er mit 19 Jahren komponierte, als er noch ein Student am Konservatorium von Sankt- Petersburg war, und es war seine Diplomarbeit. Wegen ihrer durchsichtigen Orchestrierung und ihres wunderbaren Esprits war sie von Anfang an ein großer Erfolg.

Der Solist in Sergej Prokofievs Erstem Violinkonzert ist der 46-jährige italienisch-russische Geiger Sergej Krylov. Mit dem Stradivarius- und Kreisler-Preisträger hat Maestro Kitajenko schon oft zusammen gearbeitet. Prokofievs Violinkonzert op. 19. ist ein Werk, dessen Erfolg erst Jahre nach seiner Uraufführung durch Joseph Szigeti begründet wurde. Der große ungarische Geiger bewunderte "die Mischung von märchenhafter Naivität und einer kräftigen Wildheit".

Dmitrij Kitajenkos Konzert mit dem Konzerthausorchester endet mit der 'Rosenkavalier'-Suite op. 59 von Richard Strauss (nicht zu verwechseln mit der Walzerfolge von 1911). Die Suite schrieb Strauss 1945/46. Genau wie die Oper ist die Suite eine Hommage an Pracht, Opulenz, Eleganz und Charme eines vergangenen Goldenen Zeitalters. Strauss ging es in dieser Suite darum, die Hauptfiguren und Höhepunkte der Oper vorzustellen. So präsentiert sich eine Tondichtung mit folgendem Programm: Einleitung (Liebesszene Oktavian und Marschallin), Überreichung der silbernen Rose (Oktavian und Sophie), Baron Ochs auf Lerchenau, Terzett und Schlussduett, Resümee - Alles Walzer!