Dimitrij Kitajenko (Dmitry, Dmitri, Dimitri, Kitayenko, Kitaenko)
Kitajenko

Tschaikowskys unvollendete Sinfonie Es-Dur im Deutschlandradio und bald auf CD

"Was Kitajenko 'seinem' Gürzenich-Orchester auch vorlegt, es verwandelt sich auf geheimnisvolle Weise irgendwie in Gold", so urteilte die "Kölnische Rundschau" über das letzte Konzert des Gürzenich-Orchesters unter Leitung von Dmitrij Kitajenko. Mit Tschaikowskys "Siebter" Symphonie in Es-Dur stand ein Werk auf dem Programm, das der Komponist unvollendet hinterlassen hatte und das vor rund 60 Jahren von Semjon Bogatyrjow sorgsam rekonstruiert wurde. Es war die erste erwähnenswerte Aufführung dieses Stückes in Deutschland und Kölner Erstaufführung. "Das Ergebnis war klanglich leuchtend und präzise, hingebungsvoll vom großen Orchester interpretiert, als handelte es sich um einen unsterblichen Geniestreich", so die Rundschau weiter.

Deutschlandradio Kultur überträgt das Konzert, das mit Milhaud und Saint-Saens begann, am Sonntag, 29. April ab 20:03 Uhr. Ein Interview mit Dmitrij Kitajenko über Tschaikowsky, dessen Siebte und seine Zusammenarbeit mit dem Gürzenich-Orchester ist in der Pause zu hören.

Die "Siebte" in Es-Dur op. posthum wird die derzeit bei OehmsClassics erscheinende Gesamteinspielung des sinfonischen Werkes von Tschaikowsky ergänzen. Mit der Hinzunahme der weithin unbekannten Symphonie folgt Dmitrij Kitajenko seinem Bestreben, das gängige Repertoire durch Unbekanntes, Neues zu bereichern.