Dimitrij Kitajenko (Dmitry, Dmitri, Dimitri, Kitayenko, Kitaenko)
Kitajenko

Neu bei OehmsClassics im Oktober: Tschaikowskys Zweite Symphonie und Rokoko-Variationen

Tschaikowsky. Symphonie Nr 2Mit der Symphonie Nr. 2 in c-Moll, der sogenannten "Kleinrussischen", legen das Gürzenich-Orchester Köln und Dmitrij Kitajenko im Oktober 2012 die fünfte Einspielung ihres Tschaikowsky-Zyklus bei OehmsClassics vor, der bis dato von der Kritik hochgelobt wurde.

Die 2. Symphonie, die in den Konzertsälen nur selten erklingt, gilt als das Werk Tschaikowskys, das am stärksten folkloristisch geprägt ist. In keinem anderen Orchesterwerk findet sich eine derartige Fülle von russischen bzw. "kleinrussischen" (= ukrainischen) Melodien und Themen. Zugleich ist dieses Werk dem großen Vorbild Beethoven verpflichtet: die Symphonie ist nach allen Regeln streng gebaut und orientiert sich sogar an einem berühmten klassischen Vorbild, der "Eroica". Somit wird gerade diesem Werk eine außerordentliche Bedeutung in Tschaikowskys Schaffen beigemessen, denn es zeigt seine eigenständige russische Orchestersprache, fest verankert in der großen europäischen Musiktradition.

Die Rokoko-Variationen dagegen zählen zu den populärsten Werken Tschaikowskys. Technisch gehört der Cellopart zum Schwierigsten, was je für dieses Instrument komponiert wurde. Gleichzeitig ist das Stück in schönsten Wohlklang gehüllt. Mit Leonard Elschenbroich stellt sich ein bedeutender Cellist der jungen Generation vor, der spätestens bei der Eröffnung des Schleswig Holstein Musikfestivals 2009 für Furore sorgte, als er mit Anne-Sophie Mutter unter Leitung von Christoph Eschenbach das Brahms-Doppelkonzert spielte, woraufhin Einladungen von renommierten Dirigenten und Orchestern folgten. Von 2012 bis 2013 ist er BBC New Generation Artist.

1 SACD . OC 669