Dimitrij Kitajenko (Dmitry, Dmitri, Dimitri, Kitayenko, Kitaenko)
Kitajenko

Als Gast beim Konzerthausorchester: "Dmitrij Kitajenko zeigt sich als Meister"

Dmitrij Kitajenko und Berlin - für den russischen Dirigenten ist die deutsche Hauptstadt keine beliebige Wirkungsstätte seiner Karriere, sondern Ort bedeutsamer Erlebnisse, seit Jahrzehnten. Durch seinen Antritt als Erster Gastdirigent des Konzerthausorchesters Berlin zur Saison 2012-13 setzt sich nun diese jahrzehntelange Beziehung erfolgreich und intensiv fort. 

Es war in Berlin im Jahr 1969, wo der Startschuß für Dmitrij Kitajenkos inter-nationale Karriere fiel, als er zum Preisträger des ersten Internationalen Herbert von Karajan-Dirigierwettbewerbs gekürt wurde. In Berlin an der Komischen Oper ereignete sich für ihn wenige Jahre später erneut ein bedeutsames künstlerisches Ereignis: die legendäre Zusammenarbeit mit dem Opernregisseur Walter Felsenstein bei der gemeinsamen Produktion von Bizets „Carmen“, ein Meilenstein in der Operngeschichte. Seitdem stand und steht er regelmäßig am Dirigentenpult zahlreicher Berliner Klangkörper von den Berliner Philharmonikern, über das Deutsche Symphonie-Orchester und Rundfunk-Sinfonieorchester bis hin zum Konzerthausorchester. Als Operndirigent gastierte er neben der Komischen Oper auch an der Deutschen Oper.

Zuletzt im Dezember präsentierte sich Dmitrij Kitajenko unter großer Zustimmung von Publikum wie Kritik am Gendarmenmarkt. „In seinem russischen Repertoire zeigt er sich als Meister“, urteilte Sybill Mahlke im „Tagesspiegel“ vom 16. Dezember. Jan Brachmann in der "Berliner Zeitung": „Man kann nach dem jüngsten Konzert verstehen, warum sich Fischer den Russen Dmitrij Kitajenko als Ersten Gastdirigenten für sein Berliner Orchester gewünscht hat. (…) Er ließ die erste Sinfonie von Peter Tschaikowsky, die ‚Winterträume’ in großer Besetzung (…) spielen. Der Klang aber entsprach dem eines Kammerorchesters: überwiegend leise, immer genau fokussiert, mit strenger linearer Durcharbeitung.“

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