Dimitrij Kitajenko (Dmitry, Dmitri, Dimitri, Kitayenko, Kitaenko)
Kitajenko

"Beseelter Augenblick" in Berlin

Dmitrij Kitajenko, Erster Gastdirigent des Berliner Konzerthausorchesters, kombinierte bei zwei Konzerten am 28. und 29. März Werke von Mussorgsky (Eine Nacht auf dem kahlen Berg) und Tschaikowsky (4. Symphonie) mit dem Ersten Cellokonzert von Dmitri Schostakowitsch, in dem Tanja Tetzlaff den Solopart spielte. Publikum und Presse reagierten begeistert. Kitajenko wurde als ein Dirigent portraitiert, der das Werk immer im Ganzen konzipiert, von der ersten Note bis zum Schlusstakt, und entsprechend die Gesamtarchitektur realisiert. Von 'Bestleistungen' war im 'Tagesspiegel' die Rede, und vom 'beseelten Augenblick', den Kitajenko zu schaffen imstande sei. Und in 'Stage And Screen' äußerte sich Sascha Krieger begeistert über die emotionale Tiefe, die im Schostakowitsch-Konzert erreicht wurde und meinte gar zu Tschaikovskys Vierter Symphonie, der Komponist habe mit "Schostakowitsch Bekanntschaft gemacht hat" und es entwickelten sich dabei Spannungen, die "mit romantischem Schönklang wenig zu tun" hätten.

"Der Tagesspiegel"