Dimitrij Kitajenko (Dmitry, Dmitri, Dimitri, Kitayenko, Kitaenko)
Kitajenko

Exzellentia

(…) Was mich an dieser Interpretation überwältigt, ist die leidenschaftliche Intensität der Darstellung. (…) Da Kitajenko diese Dramatisierung und Intensivierung nicht vordergründig vornimmt, sondern aus tiefstem Werkverständnis heraus, werden die Symphonien in einem Maße ausgelotet, wie das den wenigsten Dirigenten gelungen ist. Kitajenko offenbart die ganze Gefühlswelt Shostakovichs, mit ihren tragischen wie auch mit ihren zuversichtlicheren Seiten, mit ihrer Ironie und ihren grotesken Zügen. (...) Als Spitzeneinspielungen mit absolutem Referenzwert sind diese elektrisierenden Interpretationen ein unumgängliches Tondokument in der Aufnahmegeschichte der Symphonien des größten russischen Komponisten des XX. Jahrhunderts.

Rémy Franck, pizzicato, Oktober 2005

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