Dimitrij Kitajenko (Dmitry, Dmitri, Dimitri, Kitayenko, Kitaenko)
Kitajenko

Im internationalen Rampenlicht: der Tschaikowsky-Zyklus bei OehmsClassics

Auch in den internationalen Medien finden die Tschaikowsky-Einspielungen des Gürzenich-Orchesters unter Dmitrij Kitajenko regelmäßig begeisterte Resonanz. Ende September nahmen die Symphonien 2 und 3 breiten Raum ein in der Sendung „Ö1 bis zwei“, dem Klassiksender des österreichischen Rundfunks OE1. „Das Orchester spielt wirklich fein und wohl nuanciert, und Dmitrij Kitajenko ist ein Idealdirigent.“ Und weiter: „Einmal mehr ein Beweis dafür, dass auch ein Orchester, das nicht zu den Top Ten Europas gezählt wird, mit dem richtigen Dirigenten und dem richtigen Repertoire absolute Spitzenaufnahmen produzieren kann, die keinen Vergleich zu scheuen brauchen.“  Das französische Internet-Magazin „ResMusica“ überzeugt besonders die energische und kraftvolle Lesart von Dmitrij Kitajenko, verbunden mit Sensibilität. Die Aufnahme der 2. Symphonie zählt „ResMusica“ zu den Spitzenaufnahmen in der reichen Diskographie.

„Pizzicato“ verleiht der Einspielung von Tschaikowskys Symphonie Nr. 4 mit dem „Supersonic“ die höchste Auszeichnung und zählt diese Aufnahme als weiteres, sehr hochrangiges Element in Kitajenkos Tschaikowsky-Gesamtaufnahme. Denn „viele Dirigenten haben die Musik bereinigt und das Drama außer Acht gelassen. Nicht so Dmitrij Kitajenko! Was er und das Gürzenich-Orchester in den knapp 20 Minuten des ersten Satzes hörbar machen, ist ein Strom völlig unkontrollierter Gefühle. Kitajenko unterstreicht das mit kühnen Rubati und kräftigen Akzenten. So wird der Satz zum Seelendrama, zu einem traumatischen Erlebnis.“

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