Dimitrij Kitajenko (Dmitry, Dmitri, Dimitri, Kitayenko, Kitaenko)
Kitajenko

Großes Vokalkonzert in Köln

Die russische Mezzosopranistin Agunda Kulaeva, der aus Weißrussland stammende Bariton Vladislav Sulimski und der Tschechische Philharmonische Chor Brno nehmen neben dem Gürzenich-Orchester an drei Konzerten teil, die Dmitrij Kitajenko am 29.& 30. November sowie am 1. Dezember in der Kölner Philharmonie dirigiert.


Zunächst erklingt Modest Mussorgskys Vorspiel zur Oper 'Chowanschtschina' in der revidierten Fassung von Dmitrij Schostakowitsch. Es folgen die 'Lieder und Tänze des Todes' desselben Komponisten in der Fassung von Edison Denisov, die neben jener von Schostakowitsch die meist aufgeführte Orchesterversion dieses ursprünglich für Klavier und Stimme geschriebenen Liederzyklus ist, in dem Mussorgsky zwischen lieblichem Serenadenton und beißendem Spott die Unerbittlichkeit des Todes beschreibt.


Das Hauptwerk des Konzerts ist Sergej Prokofjews Kantate 'Alexander Newski' op. 78. Sie entstand nach der Musik der Filmpartitur zu dem legendären historischen Film über den russischen Volkshelden des 13. Jahrhunderts, Alexander Newsky, von Sergei Eisenstein.