Dimitrij Kitajenko (Dmitry, Dmitri, Dimitri, Kitayenko, Kitaenko)
Kitajenko

Prokofjew-Sinfonien

Obwohl gerade auch Neeme Järvi die Prokofjew-Sinfonien komplett vorgelegt hat, kommt der Edition des Gürzenich-Orchesters mehr als nur lokale Bedeutung zu. (…) "Um so besser der Dirigent, desto ersprießlicher das klingende Ergebnis", begeisterte sich die Wiener Presse über ein Kitajenko-Gastspiel; aus anderen Musikzentren waren gleichfalls Elogen zu hören. Dass Kitajenko auch beim Gürzenich-Orchester eine "außerordentlich gute menschliche Beziehung" (Kitajenko) aufzubauen verstand, meint man den Prokofjew-Sinfonien anzuhören. Ihr sehr heterogener Charakter bietet natürlich per se eine breite Ausdruckspalette. Man beachte beisipelsweise den stilistischen Kontrast zwischen der "klassischen" Ersten und der bruitistischen Zweiten, die "angepasste" Musik der Spätjahre. Doch diese Farben wollen erarbeitet sein. "Vielschichtiger als gewöhnlich" wurden die Kitajenko-Interpretationen von der Kölner Lokalkritik bislang durchwegs empfunden; die CDs bestätigen solchen Eindruck.

Christoph Zimmermann, Rheinkultur, 12/1 2008/9

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