Dimitrij Kitajenko (Dmitry, Dmitri, Dimitri, Kitayenko, Kitaenko)
Kitajenko

Dmitrij Kitajenko

Dmitrij Kitajenko gehört zu den großen Dirigentenpersönlichkeiten unserer Zeit. Gleichermaßen in Ost- wie in Westeuropa hoch geschätzt, dirigiert er regelmäßig renommierte Orchester wie die Berliner Philharmoniker, das Gewandhausorchester Leipzig, die Wiener Symphoniker, das Philharmonia Orchestra London oder das Orchestre Philharmonique de Radio France. Seine Gesamtaufnahme der Schostakowitsch-Sinfonien mit dem Gürzenich-Orchester Köln (2005) wurde u.a. mit dem „Echo Klassik“-Preis ausgezeichnet, einem der begehrtesten Musik-Preise der Klassik-Branche. Seine Einspielung der Prokofjew-Sinfonien wurde von verschiedenen Kritikern als Referenzaufnahme bewertet. Seit 2010 widmet er sich einem Tschaikowsky-Zyklus bei OehmsClassics. Im Herbst 2011 erscheint die Symphonie Nr. 5 e-moll, nachdem bereits die „Manfred“-Symphonie und die "Pathétique" auf äußerst positives Echo stießen.

Zur Spielzeit 2012|13 wird Dmitrij Kitajenko zum Ersten Gastdirigenten des Konzerthausorchesters Berlin ernannt. Außerdem ist er seit 2009 Ehrendirigent des Gürzenich-Orchesters Köln.

Dmitrij Kitajenko, in Leningrad geboren, studierte an der renommierten Glinka-Musikschule und am Rimskij-Korsakow-Konservatorium seiner Heimatstadt. Weiterführende Studien folgten bei Leo Ginzburg in Moskau sowie in der legendären Dirigierklasse von Hans Swarowsky und Karl Österreicher in Wien. Sämtliche Studien schloß er mit dem Prädikat „Mit Auszeichnung“ ab. 1969 gewann er den ersten Internationalen Herbert von Karajan-Dirigierwettbewerb in Berlin und wurde
- mit nur 29 Jahren - zum Chefdirigenten des bedeutenden Moskauer Stanislawski-Theaters ernannt. In der ersten Hälfte der 1970er Jahre dirigierte er sehr erfolgreich eine große Anzahl von Opern in Moskau und an westeuropäischen Opernhäusern wie Wien, München oder Brüssel.

1976 übernahm er die Chefdirigentenposition der Moskauer Philharmoniker, etablierte in den 14 Jahren unter seiner Leitung das Orchester zu einem der führenden der Welt und trat mit ihm in den wichtigsten Musikzentren Europas, der USA und Japans auf.

1990 ging Dmitrij Kitajenko in den Westen. Er wurde u.a. Chefdirigent des hr-Sinfonieorchesters Frankfurt und des Bergen Philharmonic Orchestra sowie Erster Gastdirigent des Dänischen Nationalen Radiosymphonieorchesters. Als Gastdirigent engagieren ihn u.a. das Königliche Concertgebouw Orchester Amsterdam, das London Symphony Orchestra, das Orchester des Bayerischen Rundfunks, die Münchner Philharmoniker, das Orchestra di Santa Cecilia in Rom, das Orchestra Filarmonica della Scala und etliche amerikanische Orchester. Dabei musiziert er mit den besten Solisten der Welt und herausragenden jungen Talenten.

Dmitrij Kitajenko hat zahlreiche bemerkenswerte Einspielungen u.a. mit den Moskauer Philharmonikern, dem RSO Frankfurt, dem Bergen Philharmonic Orchestra, dem Dänischen Nationalen Radiosymphonieorchester und dem Gürzenich-Orchester Köln vorgelegt, darunter Gesamtaufnahmen der Sinfonien von Skrjabin, Rachmaninow, Strawinsky, Rimskij-Korsakow, Prokofjew oder Schostakowitsch. Auch Werke von Chopin, Gade, Grieg, Richard Strauss oder Siegfried Wagner sowie zeitgenössische Kompositionen liegen mit ihm vor.